Drachenreiter

Abenteuerspiel für Puppen und Menschen nach Cornelia Funke
NEUINSZENIERUNG 2026/27


„Fertig, Ben?“ – „Fertig, Lung!“ – und schon breitet der Silberdrache Lung seine schimmernden Flügel aus und erhebt sich in die Lüfte. Auf seinem Rücken das Koboldmädchen Schwefelfell und der Menschenjunge Ben, der noch nie geflogen ist – schon gar nicht auf einem Drachen! Die drei suchen den „Saum des Himmels“, das Gebirge, aus dem die Drachen ursprünglich kommen und von dem niemand weiß, wo es liegt. Denn die Drachen sind in Gefahr, weil die Menschen sich überall breit machen mit ihren Städten, Autobahnen und Staudämmen! Wo bleibt da noch Platz für Drachen?
Für Ben, den die beiden magischen Wesen mitnehmen, weil er Landkarten lesen kann und so einsam wirkt, beginnt eine abenteuerliche Reise.

Cornelia Funkes Fantasyklassiker für Puppen und Menschen – Figurenspiel trifft auf Musiktheater für alle von 10-99. Hannes Kapschs Inszenierung eröffnet die neue Puppentheatersparte flucks am Saarländischen Staatstheater!

TERMINE

Okt 01 | 02 | 03 | 04 Saarländisches Staatstheater / überzwerg Theater am Kästnerplatz

Premiere am 27. September 2026 im überzwerg Theater am Kästnerplatz Saarbrücken

CREDITS

Inszenierung Hannes Kapsch
Bühne, Kostüme und Puppenbau Ulrike Langenbein
Musik Mathias Baresel
Dramaturgie Bettina Schuster-Gäb, Andrina Imboden

Es spielen Anna Bernstein, Esther Browning, Eva Coenen, Maximilian Teschemacher, Julius Warmuth

Kooperation zwischen dem überzwerg – Theater am Kästnerplatz und dem Saarländischen Staatstheater

Es überrascht, wie äußerlich zurückhaltend diese Inszenierung von Hannes Kapsch ans Werk geht. Die eigentlichen Welten formen sich im eigenen Kopf, durch die Texte, durch die Geräusche – die Inszenierung vertraut souverän ganz auf die Fantasie des Publikums. […] Ein berührendes, aber nicht gefühliges Stück ist „Drachenreiter“.
(Tobias Kessler, Saarbrücker Zeitung)

Hannes Kapsch schafft es in seiner feinfühligen Regie, einerseits die Grenzen zwischen Menschen und Puppen immer wieder verschwinden zu lassen, gleichzeitig aber wieder eine ganz feine Distanz zu erzeugen. […] Gerade dieser nahtlose Wechsel zwischen Identifikation und subtiler Distanz öffnet neue Fantasieräume, für die Ausstatterin Ulrike Langenbein optimale Voraussetzungen geschaffen hat.
(Konstanze Führlbeck, Die Rheinpfalz)

Und so wie der Drachenreiter aus dieser Abenteuerreise hervorgeht, erhobenen Hauptes und furchtlos, verlassen auch die kleinen Zuschauer*innen das Theater überzwerg, denen diese Inszenierung das Schwere, das Finstre nicht nur zumutet, sondern zurecht zu
traut, ebenso wie einen feinen Sinn für Humor und eine ordentliche Zacke Vorstellungskraft.

(Aylin Suhrborg, fidena.de)

Fotos: Martin Sigmund